Uranmunition ist panzerbrechende Munition, deren Projektile abgereichertes Uran enthalten. Aufgrund der hohen Dichte des Urans entfalten diese Geschosse beim Auftreffen auf das Ziel eine große Durchschlagskraft. In jüngster Zeit wurden mehrere hundert Tonnen Uranmunition in indisch-pakistanischen Grenzkonflikten, in Tschetschenien, während der sowjetischen Invasion Afghanistans, im Kosovo-Krieg, im Zweiten Golfkrieg und im Irakkrieg von den beteiligten Parteien eingesetzt. Am 7. April 2008 hat die Bundestagsfraktion Die Linke eine Anfrage zur Lagerung und zum Einsatz von Uranmunition und zur Auswirkung dieser Waffen auf die Bevölkerung gestellt (Bundestagsdrucksache 16/8735 vom 7. April 2008). Mit Schreiben vom 23. April hat der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, namens der Bundesregierung darauf geantwortet (Bundestagsdrucksache 16/8992)1. Darin wird ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Verwendung abgereicherten Urans in Munition und zerstörerischen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit bestritten. Letzten Endes spricht die Antwort der Bundesregierung eine völlige Entwarnung gegenüber den Gefahren von Uranwaffen aus



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