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Für den weltweiten Krieg gegen den Terror erledigen sie die Drecksarbeit. Rund 30.000 Söldner sind in Afghanistan und im Irak eingesetzt. Sie kommen aus Großbritannien, Australien oder den USA und sind hoch ausgebildete Spezialisten: Früher kämpften sie bei den Eliteeinheiten der Armeen ihres Landes. Den Umgang mit der Waffe und das Töten haben diese Männer bis zur Perfektion gelernt. Jetzt kämpfen sie für den Auftraggeber, der am meisten zahlt. Bis zu 1000 Euro pro Tag erhalten die bewaffneten Leiharbeiter in Afghanistan. Wer sind die Männer, die zu dieser berüchtigten Kriegerkaste der Neuzeit zählen.


3sat wagt sich hmit der Doku Töten für Allah? an ein (eigentlich) politisch inkorrektes Thema: die religiösen Hintergründe des internationalen Terrors. Im Film werden Fragen aufgeworfen wie Können Selbstmordattentate und Gewalt gegen Zivilisten legitimiert werden?, Ist der Islam gewalttätiger als andere Religionen? und Wie reagieren friedliebende Muslime auf die extremistische Bedrohung?. Darauf antworten dürfen so unbescholtene Leute wie der Führer der ägyptischen Muslimbruderschaft, Mohammed Akef, Hassan Yousif von der Hamas und der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah


Fuer die Bundeswehr war es der schwerste Anschlag seit vier Jahren. Drei Soldaten wurden am Samstag bei einem Selbstmordanschlag in der nordafghanischen Stadt Kundus getoetet. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt, der deutlich macht, dass die radikal-islamischen Kaempfer auch im bisher eher ruhigen Norden an Staerke hinzugewinnen. Im Sueden des Landes liefern sich die Taliban seit Monaten heftige Gefechte mit den Koalitionstruppen. Kanadier, Niederlaender und Briten muessen empfindliche Verluste einstecken und konnten nur mit einer massiven Verstaerkung ein Vorruecken der Taliban verhindern. Ueber fuenf Jahre nach dem Fall des Taliban-Regimes kehren die Gotteskrieger zurueck. Die Dokumentation “Die Rueckkehr der Taliban” von Martin Smith zeigt, wie sich die Taliban im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan reorganisieren. In der schwer zugaenglichen Bergregion Pakistans haben Taliban und Al Kaida neue Kommandozellen und Strukturen aufgebaut. Von dort aus planen sie den Widerstand gegen die ISAF-Truppen und die zivile Infrastruktur Afghanistans. “In Pakistan erhalten die Taliban volle Sympathie. Sie werden nicht nur von einigen wenigen unterstuetzt, sondern von der gesamten Bevoelkerung, den Stammesfuehrern und religioesen Parteien”, sagt Afghanistan-Experte Steve Coll. Pakistan ist bisher nicht in der Lage, den Einfluss der Taliban zurueckzudraengen. Praesident Musharraf, wichtiger Verbuendeter der US-Regierung im Kampf gegen den Terror, wagt es nicht, offensiv gegen die Taliban im eigenen Land vorzugehen. Musharraf kann sich der Loyalitaet seines Geheimdienstes - dem ISI - und seiner Streitkraefte nicht sicher sein, zumal viele mit den Taliban sympathisieren. Musharraf entging nur knapp mehreren Attentaten. Die Stimmung im islamisch gepraegten Pakistan ist gegen die amerikanische Einmischung. Amerikas Strategen sind ratlos. Als einzige Moeglichkeit sehen sie, den militaerischen Einsatz an der pakistanisch-afghanischen Grenze auf Jahre hinaus zu intensivieren. Mit ungewissem Ausgang. Einen schnellen Sieg ueber die Taliban und Al Qaida-Kaempfer, das zeigt die Dokumentation von Martin Smith, wird es nicht geben


Amir Ofer, Soldat einer israelischen Spezialeinheit, traf in Entebbe als erster auf die Terroristen. Am 27. Juni 1976 entführen palästinensische Terroristen zusammen mit zwei Mitgliedern der deutschen Terror-Gruppe Revolutionäre Zellen eine Air France Maschine auf dem Weg von Athen nach Paris. Das Flugzeug mit 246 Passagieren an Bord wird von den Hijackern zunächst nach Libyen umgeleitet. Anschließend wird der Kapitän zur Landung auf dem Flughafen von Entebbe in Uganda gezwungen. Die Kidnapper drohen mit der Tötung aller israelischen Passagiere an Bord und fordern im Gegenzug die Freilassung von rund 53 inhaftierten Gesinnungsgenossen in Deutschland und Israel - darunter auch Mitglieder der Roten Armee-Fraktion.


11. September 2001: Um 8.46 Uhr explodiert die Maschine des American Airline Fluges 11 im Nordturm des World Trade Centers. Man geht zunächst von einem tragischen Flugunglück aus und fordert die Menschen im Südturm dazu auf, Ruhe zu bewahren und an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben. Doch als um 9.03 Uhr der United Airlines Flug 175 in den Südturm einschlägt, ist klar, dass es sich hier um einen gezielten Angriff handelt. Dieser Anschlag von Al-Qaida-Terroristen erschüttert die Welt und macht Osama bin Laden über Nacht zum meist gesuchten Terroristen der Welt. Auch außerhalb der USA verbreiten seine Anhänger Schrecken mit weiteren Attacken. Dieser Film verfolgt die blutige Spur der Al Qaida von Madrid über Bali und London und analysiert den Aufstieg einer radikal-islamischen Organisation zu einer weltweiten Bedrohung mit terroristischen Zellen in allen großen westlichen Ländern. Der 11. September wird wohl als schlimmster Terroranschlag in die Geschichte eingehen, aber bereits in den 1970er Jahren machten verschiedene internationale Terrororganisationen mit extremer Gewalt auf sich aufmerksam - auch in Deutschland. München, 5. Septembe

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