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Williams Menschen haben den Mond erkundet, sie erforschen den Mars und horchen mit Mikrofonen die Geräusche auf dem Neptunmond Titan ab. Riesige Teleskope empfangen Daten aus den Weiten des Universums. Die Untersuchung des Erdinneren aber gleicht dem Schütteln eines verpackten Geschenkes, um herauszufinden, was sich darin verbirgt. Rückschlüsse aus seismologischen Messungen und Theorien aufgrund der Analyse von Meteoriten und Vulkangestein geben Wissenschaftlern dennoch eine glaubwürdige Ahnung vom Innenleben unseres Planeten. Wenn die Erde ein Apfel wäre, dann hätte die tiefste, jemals durchgeführte Bohrung nicht einmal die Schale durchdrungen. Das zwölf Kilometer in den Untergrund reichende Loch gab Wissenschaftlern Einblick in die Zusammensetzung des äußeren Teils der Erdkruste. Moderne Methoden liefern den Experten ein differenziertes Bild vom weiteren Innenleben der Erde. Seismologische Beobachtungen führten zu einer Unterteilung des Mantels in einen unteren und einen oberen, umhüllt von Übergangszonen. Dem Mantel folgt der äußere und der innere Kern.


Blitze faszinieren und ängstigen zugleich: Temperaturen von bis zu 30.000 Grad, mehrere Millionen Volt Spannung und eine Stromstärke von zigtausend Ampere. Unfassbare Werte. Unvorstellbar, dass ein menschlicher Körper solche Strömstärken aushält. Doch neun von zehn Menschen, die vom Blitz getroffen werden, überleben den Schlag


Wissenschaftler haben eine Million US-Dollar Preisgeld ausgeschrieben, für denjenigen, der einen Beweis für übernatürliche Ereignisse erbringt. Denn für Wissenschaft und Menschheit wäre es ein riesiger Fortschritt, wenn endlich der Nachweis für Telepathie, Wünschelrutentechnik oder Psychokinese gelänge. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) führt deshalb regelmäßig Tests durch.


Welt der Wunder über die Suche nach heiligen Reliquen (Überresten) auf Wissenschaftlicher Art und Weise wird alles genau untersucht Diskutiert und besprochen. Wer sich für das Thema Interessiert muss wohl seilst die Doku ansehen um entscheiden zu können ob sie Hilfreich ist oder nicht.


Geheimnisse des Universums - Der Urknall Die Entstehung des Universums - Staffel 1 ; Episode 00 (Pilotfilm) Der Urknall Entstehung des Universums» beschäftigt sich mit unseren Bemühungen, zu verstehen, wer wir sind und wie alles begann. Bereits die frühesten Kulturen der Menschheit forschten fieberhaft nach einer Struktur und Logik in dem Chaos und versuchten, die Rätsel des Universums zu lösen. Seither machten Wissenschaftler und Philosophen zahlreiche spektakuläre Entdeckungen: So widerlegte Aristoteles die These von der Erde als Scheibe, Kopernikus entwickelte die Theorie, dass die Sonne das Zentrum unseres Sternensystems ist und schließlich folgt Hubbles Erkenntnis, dass der Beginn des Universums auf einer gigantischen Explosion beruht. Die Sendung stellt Theorien verschiedenster Kulturen darüber vor, wie alles begann und wie und wann es enden könnte. Mit modernsten Computergraphiken wird die Geburt unseres Planeten nachgestellt und durch Interviews mit den weltweit führenden Physikern, Ingenieuren und Historikern sowie mit Nachbildungen und visuellen Darstellungen stellt die Sendung die komplexen und oft verwirrenden Theorien über die Entstehung der Galaxie und auch das Konzept paralleler Universen dar.


Brian Greene, Physiker und Bestsellerautor mit Entertainerqualitäten, stellt in dieser faszinierenden 3-teiligen Dokumentationsreihe eine der aufregendsten Ideen vor, die der menschliche Geist je erdacht hat - die lange gesuchte "Theorie von Allem", die so genannte "Weltformel". Albert Einstein suchte Jahrzehnte seines Lebens nach diesem heiligen Gral der Physik - und scheiterte.
Jetzt aber glauben die hellsten Köpfe unserer Zeit, das Rätsel der Weltformel gelöst zu haben - mit der String-Theorie. Der Grundgedanke der String-Theorie ist faszinierend und wunderschön zugleich: Alles in unserer Welt, von den kleinsten Atomen bis zu den entferntesten Galaxien, ist aufgebaut aus unvorstellbar kleinen, schwingenden Fäden aus purer Energie, den Strings. Und es sind die unterschiedlichsten Schwingungen der Strings, die alle Materie und alle Energien bestimmen - das Universum, eine grandiose kosmische Symphonie


Profiteure der Angst Der Kampf um die Schweinegrippe Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS & Co.: Neue Epidemien bedrohen den Globus. Die mediale Aufregung ist groß - die Gefahr auch? Oder steht eine Angstkampagne der Pharmaindustrie dahinter? Die Doku deckt Hintergründe der Schweinegrippe-Panikmache auf.


Die heute legendären Höhlenmalereien von Altamira wurden 1879 entdeckt. In den folgenden Jahrzehnten fand man in Spanien und Südfrankreich immer mehr Höhlen mit ähnlichen Malereien; La Garma, Lascaux und Chauvet sind die bekanntesten. Wissenschaftliche Datierungen der Darstellungen beweisen, dass die Bilder bis zu 30.000 Jahre alt sind. Die abgebildeten Nashörner, Wisente, Mammuts und Pferde bestechen durch Lebendigkeit und Ausdruckskraft. Filmemacher Wolfgang Ebert unternimmt in seiner Dokumentation eine Expedition zu den Anfängen der Kunst.


An welchem Punkt der Evolution die verbale Kommunikation begann, ist bis heute ungewiss. Eine Suche nach den Anfängen menschlicher Laute Wenn eine deutsch sprechende Person sich verletzt, ruft sie: “Aua”. Franzosen und Italiener hingegen sagen: “Ei”. Warum wir sprechen, wie wir sprechen, ist eines der größten wissenschaftlichen Rätsel, an dem sich Biologen, Anthropologen, Linguisten und Philosophen ab­arbeiten. Was befähigte den Menschen zu verbaler Kommunikation? Warum lernen wir ein so komplexes Regelwerk wie die Grammatik in frühester Kindheit wie von selbst? Die französische Doku geht Theorien nach, Trick­sequenzen veranschaulichen die Evolution.


Die Krebsforschung verbraucht jährlich gigantische Etats - und dennoch sterben heute mehr Menschen an Krebs als noch vor einem Jahrhundert. Es will scheinen, die Menschheit wäre ohne Krebsforschung besser dran. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass die Krebsforschung die erfolgloseste wissenschaftliche Disziplin aller Zeiten ist.

Statistik belegt das: Vor hundert Jahren lag die Krebssterblichkeit auf Platz Acht bei einem Sterblichkeitsanteil von drei Prozent. Heute, im Jahre 2001, belegt die Krebskrankheit bereits Platz Zwei bei etwa bei etwa 22 Prozent aller Todesfälle. Einer Prognose der Krebsforschung zufolge wird bereits 2020 Krebs die Todesursache Nummer eins sein! Diese Statistik zeigt, dass bei der Forschung etwas fundamental falsch zu sein scheint.

Die Krebsforschung glaubt seit 100 Jahren stur an die Realität der bösartigen Zelle. Und derweil steigen die Todesraten und steigen und steigen. Bis heute haben Krebsforscher keine überzeugende Krebsursache vorzulegen vermocht, so dass auch nicht ursächlich therapiert werden kann. Unverkennbar ist das unbewiesene Dogma der "bösartigen" Zelle längst zu einem Tabu geworden, unberührbar, unveränderlich.


Visionäre Ideen könnten in der Zukunft tatsächlich zum Einsatz kommen, um den Klimawandel zu stoppen. Werden wir die Folgen des Klimawandels tatsächlich mit riesigen Sonnenschirmen, Schwefelpartikeln und Spiegeln abwenden? Fünf raffinierte Notfallpläne, als Alternativen, falls wir an unseren hochgesteckten Zielen im Klimaschutz scheitern sollten.Der Klimawandel ist kaum noch zu stoppen, doch die Reduzierung von Treibhausgasen geht weltweit nur schleppend voran. Keine guten Aussichten also es sei denn man hat visionäre Ideen, wie die fünf Wissenschaftler in diesem Film. Sie bekämpfen nicht die Ursache, sondern die Symptome: Riesige Sonnenschirme in der Atmosphäre, simulierte Vulkanausbrüche oder die Aufzucht von ozeanischen CO2-Fressern sollen den Planeten und die Menschen vor der Erderwärmung bewahren... Je länger die Verhandlungen über Klimaschutzmaßnahmen andauern und ergebnislos bleiben desto mehr rücken die bisher als absurd angesehenen Vorschläge verschiedener Forscher in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Beispielsweise die Produktion von besonders lichtundurchlässigen Wolken, die die Sonnenbestrahlung der Erdoberfläche verhindern sollen. Nach John Lathams Plan patrouillieren in Zukunft 40.000 ferngesteuerte Schiffe die Weltmeere und verdichten bestehende Wolken mit zerstäubtem Meerwasser.Der Lösungsansatz des Astronomen Roger Angel zielt ebenfalls darauf ab, das Sonnenlicht von der Erde weg zu reflektieren. Angels Idee: 16 Billionen transparente Kunststoffscheiben, die im Schwarm zwischen Sonne und Erde treiben, reflektieren etwa 1,8 Prozent der Sonnenenergie, ohne dass es auf der Erde merklich dunkler würde. Die Scheiben zu produzieren und sie danach ins All zu schießen, würde 25 Jahre dauern und zweieinhalb Billionen Euro kosten. Ganz zu schweigen vom Aufwand: zehn Jahre lang müsste alle fünf Minuten eine Ladung mit je 800.000 Scheiben von insgesamt 20 Startrampen aus in die Atmosphäre geschossen werden. Nur wenig einfacher klingt der Plan, „künstliche Bäume zu schaffen, die durch Filter und chemische Absorptionsmittel das Kohlendioxid aus der Luft saugen. Anschließend soll das CO2 unterirdisch eingelagert werden. Der Stromverbrauch der 60 Meter hohen Türme ist enorm und hätte somit unglücklicherweise einen weiteren Anstieg des Energiebedarfs zur Folge. Professor Ian Jones von der University of Sydney forscht daher in eine andere Richtung. Auch ihm geht es darum, den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in die Erdatmosphäre zu verhindern. Dazu wird der Ozean mit Eisensulfat oder Harnsäure gedüngt. Beide Stoffe regen das Wachstum der Algen an, und die daraus folgende „Planktonblüte verbraucht große Mengen Kohlendioxid. Stirbt das pflanzliche Plankton ab, versinkt es zusammen mit dem Schadstoff in den Tiefen des Ozeans. Wird das Plankton andererseits aber von Tieren gefressen, erhöht sich der Gesamtumsatz von Kohlendioxid das absolute Gegenteil des gewünschten Effekts. Der niederländische Nobelpreisträger Paul Crutzen setzt daher auf eine gänzlich andere Strategie: Nach dem Ausbruch des Pinatubo 1991 kam es vorübergehend zu einer regionalen Abkühlung. Schuld daran waren die vom Vulkan in die Atmosphäre geschleuderten Schwefelteilchen, die das direkte Auftreffen des Sonnenlichts auf die Erde verhinderten. Genau diesen Effekt will Crutzen nachstellen. Zusätzliche Abkühlung erhofft er sich dabei durch den sauren Regen, der den Ausstoß von Methan am Boden verhindert.


Aufwändig fotografierte Dokumentation über die Unterwasserwelt um den Stromboli, die sich auf den immer wieder ausbrechenden Vulkan eingestellt hat. Die Kraken spüren einen bevorstehenden Ausbruch scheinbar - aber wie?



Der preisgekrönte Filmemacher Hermann Vaske lädt ein zu einer überraschenden Begegnung mit einem unbekannten Wesen, der Idee. Jeder kennt sie, sie zu fassen jedoch ist Sisyphos-Arbeit. Um ihrer Bedeutung näher zu kommen, hat Hermann Vaske zahlreiche Wissenschaftler und Künstler verschiedener kreativer Disziplinen befragt.

Woher kommen Ideen? Seit die Muse ein Kind war, faszinieren Ideen Philosophen, Künstler, Wissenschaftler und Freidenker. Trotz der enormen Bedeutung, die Ideen für alle großen menschlichen Unternehmungen haben, weiß man recht wenig darüber, was Ideen fördert, was den Erfinder, Musiker, Schriftsteller, Architekten und Filmemacher treibt, seine Ideen in schöpferische Werke umzusetzen. Was sind die kreativen Stimuli einer Idee? Was sind ihre Betablocker und wie kann man sie schützen?

Dem preisgekrönten Filmemacher Hermann Vaske ist es gelungen, aus dem meandrischen Gang ihrer persönlichen Gedanken und Geschichten in einer rasanten Montage mit Werbe- und Videoclips, Sketchen und Ausschnitten aus der filmischen Erinnerungskiste eine anregende Entdeckungsreise zu kreieren. Zu Wort kommen unter anderem der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles, Stararchitekt Daniel Liebeskind, Hirnforscher Wolfgang Singer, Björk, Stephen Hawking, Jim Jarmusch, Larry Clark, Oliviero Toscani, Blixa Bargeld und Sean Penn.


Die Quantenphysik beschäftigt sich mit den Eigenschaften subatomarer Teilchen (Elementarteilchen) und geht davon aus, dass Energie nicht kontinuierlich, sondern paketweise, also in Form von Quanten existiert. Ein Grundwissen über Kernphysik sollte man intus haben. Noch etwas ist sehr wichtig und zwar müssen Sie sich von allen Ihnen bekannten und logischen Gesetzen der klassischen Physik lösen, denn in der Welt der Elementarteilchen herrschen Gesetze die für uns gar unvorstellbar sind.


Howard Potter ist nicht verwandt mit Harry Potter. Dafür sind seine Zauberkunststücke ganz real. Howard wurde entdeckt, als er Erbsen zählte. Als Neunjähriger saß er am heimischen Mittagstisch in Bournemouth an der englischen Südküste. Howard beschwerte sich, daß sein Bruder Duncan "zwei Erbsen mehr" auf dem Teller habe. Und zwar nachdem er einen kurzen Blick auf beide Teller geworfen hatte. Die Eltern zählten nach - und stellten verblüfft fest: Howard hat völlig Recht.

Howard Potter ist kein Zauberlehrling, sondern ein "Savant", wie Hirnforscher sagen, ein "Wissender". Weltweit gibt nicht einmal 100 erkannte und hochbegabte "Savants" auf der Welt. "Inselbegabungen" wie die von Howard gehen meist auf einen Geburtsfehler zurück, man könnte sagen: auf fehlerhaft verkabelte Nervenzellen im Gehirn. Savants gehören mit ihren mysteriösen Fähigkeiten zu den faszinierendsten Forschungsobjekten der Hirnforschung. Und nach Einschätzung aller führenden Hirnforscher, stehen wir am Anfang eines "Jahrzehnts der Hirnforschung".

Savants merken sich grenzenlos Zahlen, Daten oder Relationen, so selbstverständlich wie unsereins Radfahren oder Spazierengehen kann. Sie können schon mit sechs, sieben Jahren Klavier spielen und wie Mozart komponieren oder die kompliziertesten Gebäude anschauen und sie anschließend aus dem Gedächtnis aufzeichnen oder sie errechnen die dreiunddreißigste Potenz einer zweistelligen Zahl in wenigen Sekunden im Kopf - wie der deutsche Rechen-Champion Rüdiger Gamm. Sie erinnern sich in furchterregender Präzision an Details jedes einzelnen Tages in ihrem Leben. Oder kalkulieren Erbsen auf einem Teller bis auf die letzte Erbse genau.

Woher kommt dieses unglaubliche Wissen? Steckt etwas davon in jedem von uns? Und wie könnten wir Normalhirne diese schlafenden Fähigkeiten wecken und anzapfen? Ein endloses Gedächtnis haben, die Kreativität eines Einstein, die Einfühlsamkeit eines Gedankenlesers? Dr. Darold Treffert, seit den 60er Jahren der weltweit führende Savants-Experte (und wissenschaftlicher Berater dieser Fernsehreihe) sagt: "Die Savants stellen ein einmaliges Fenster ins menschliche Gehirn dar. Solange wir das Savant-Syndrom nicht verstehen, werden wir niemals verstehen, wie unser Gehirn funktioniert."

"Expedition ins Gehirn" macht den Brückenschlag. In drei Filmen führen uns die heimlichen Stars unter den Savants und international führende Wissenschaftler in drei herausragende Forschungsbereiche: Folge 1 ("Gedächtnis-Giganten") beschäftigt sich mit dem Phänomen des menschlichen Gedächtnisses, Folge 2 mit der Kreativität und der erstaunlichen menschlichen Gabe, nie gedachte Gedanken erstmals zu denken ("Der Einstein-Effekt"). Folge 3 schließlich ("Der Große Unterschied") ist der ewigen Frage gewidmet: Sind Männer- und Frauen-Gehirne tatsächlich gleich? Erst seit kurzem ermöglichen neue Techniken, meist mit extrem hochauflösenden Computer-Tomographen, den Blick durch die Schädeldecke - also auch in das arbeitende Gehirn von Savants. Deshalb erzielen Neurobiologen in den letzten Jahren gigantische Fortschritte. Wenn es gelingt, die sagenhaften Begabungen der Savants auf normale Menschen zu übertragen, der Planet würde von Genies bevölkert. Oder von Monstern?

Alle drei Folgen präsentieren auch erstmals und exklusiv 3D-Animationen aus den echten computer-tomographischen Daten von Protagonisten der "Expedition ins Gehirn". Dieses neue Verfahren der realen Gehirn-Darstellung wird von New Yorker Spezialisten zum ersten Mal für das Fernsehen angewendet. Die Reihe wurde zudem komplett im vollen High-Definition-Format (HDTV) gedreht, also in vierfach höherer Auflösung im Vergleich zu normalen Fernsehbildern.

"Expedition ins Gehirn" ist dabei kein kühler Wissenschafts-Journalismus: Er stellt die heimlichen Stars unter den Savants in den Mittelpunkt. Sie bezahlen ihre geniereifen Fähigkeiten oft mit Autismus und anderen Behinderungen oder Einschränkungen. Und sind gerade deshalb die Helden der Autoren der Reihe geworden. Kim Peek zum Beispiel, der den Kinofilm "Rainman" inspirierte, in dem Dustin Hoffman einen autistischen Savant spielte. Den Oscar, den Hoffman für seine Darstellung bekam, widmete er bei der Verleihung Kim Peek. Kim lebt in Salt Lake City und kann derzeit etwa 12.000 Bücher Wort für Wort auswendig, kennt unzählige Geschichtsdaten oder kennt zu jedem Kalender-Datum ohne zu überlegen den Wochentag. Aber der "wahre Rainman" lebt mit über fünfzig noch immer bei seinem Vater Fran und kann sich weder alleine anziehen, noch sich ein Spiegelei oder ein Sandwich machen.

"Expedition ins Gehirn" hat die wichtigsten Wissenschaftler weltweit zum Savant-Phänomen befragt. Darunter den führenden Deutschen Hirnforscher Prof. Gerhard Roth von der Universität Bremen, der (neben Dr. Darold Treffert) wissenschaftlicher Berater dieser Fernsehreihe war. Auf der Suche nach ersten Antworten auf die Frage: Steckt ein Savant in jedem von uns?

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