In der 45-minütigen Dokumentation, die auch bisher unbekannte Film- und Fotoaufnahmen enthält, berichten zahlreiche Zeitzeugen von ihrer abenteuerlichen Flucht ins schwedische Exil und ihrem Überlebenskampf in Ungarn. Außerdem wurden neue Forschungsergebnisse namhafter Historiker in Dänemark und Ungarn ausgewertet.
Warlords, Drogenbosse, Taliban, unüberwindbare Berge und Wüsten - in Afghanistan müht sich die Staatengemeinschaft unter Führung der USA mit Zehntausenden Soldaten, Aufbauhelfern und Milliarden an Dollar, das Land in Richtung Demokratie zu bewegen. Doch die Soldaten kämpfen mehr und mehr ums eigene Leben.
Für den weltweiten Krieg gegen den Terror erledigen sie die Drecksarbeit. Rund 30.000 Söldner sind in Afghanistan und im Irak eingesetzt. Sie kommen aus Großbritannien, Australien oder den USA und sind hoch ausgebildete Spezialisten: Früher kämpften sie bei den Eliteeinheiten der Armeen ihres Landes. Den Umgang mit der Waffe und das Töten haben diese Männer bis zur Perfektion gelernt. Jetzt kämpfen sie für den Auftraggeber, der am meisten zahlt. Bis zu 1000 Euro pro Tag erhalten die bewaffneten Leiharbeiter in Afghanistan. Wer sind die Männer, die zu dieser berüchtigten Kriegerkaste der Neuzeit zählen.
Er ist ein Mann, dessen Leidenschaft für 'seine Sache' bis heute Menschen auf der ganzen Welt bewegt - Che Guevara.
Im November 1966 begibt sich der kubanische Nationalheld Che Guevara als hoffnungsvoller Revolutionär nach Bolivien. Eine 44-köpfige Guerillatruppe begleitet ihn, doch ihr Kampf für die Revolution steht in diesem Land von Anfang an unter keinem guten Stern. Die Truppe zieht sich, von der Bevölkerung nur wenig unterstützt, in die Berge zurück, wo sie sich einige kleinere Scharmützel mit den Regierungstruppen liefert. Schließlich beendet die bolivianische Regierung den Aufstand: Anfang Oktober 1967 stürmen 3000 Soldaten den Stützpunkt der Aufrührer und nehmen einen verwundeten Che Guevara fest, dem für seine Verteidigung nicht eine einzige Kugel übrig geblieben ist. Der 'Commandante' wird in dem kleinen Gebirgsdorf La Higuera inhaftiert und ins örtliche Schulgebäude gebracht, wo er, schwer verwundet, seine letzten Stunden verbringen wird.
Am 20. Januar 2008 wird Barack Obama als neuer US-Präsident vereidigt. Amerika hat den Wechsel gewählt. Der Wählerauftrag ist eindeutig, der Wahlslogan Programm: "Change". In die Euphorie des Augenblicks mischt sich jedoch Skepsis: kann Barack Obama die USA auf einen neuen Weg führen? Die USA scheinen bereit für den Neuanfang. Doch wird Obama sein Wahlversprechen, bis 2010 die Truppen aus dem Irak abzuziehen, auch halten? Beobachter sind skeptisch. Kriegerische Auseinandersetzungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der USA, seit dem Zweiten Weltkrieg blieb kein Jahrzehnt ohne Krieg. Japan, Korea, Kuba, Vietnam unter dem Vorwand von Demokratie und Menschenrechten kämpfte die stärkste Militärmaschinerie der Welt vor allem für ihre eigenen Interessen. Nach dem Ende des Kalten Krieges war die amerikanische Armee als einzige in der Lage, weltweit einzugreifen und das tat sie auch. Mit dem Mythos der eigenen Unangreifbarkeit war es am 11. September 2001 schlagartig vorbei. Die Attacken auf das World Trade Center trafen das Land unvorbereitet und weckten Erinnerungen an den Angriff der Japaner auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor. SPIEGEL TV Special zeigt einen Überblick über die vergangenen 65 Jahre amerikanischer Kriegsgeschichte, hinterfragt die Motivation für die Einmischung in internationale Konflikte und die Gründe außenpolitischer Ambitionen. Die Darstellung von Politik und Kriegsgeschehen wird eingeordnet und kommentiert von Historikern, Journalisten und Augenzeugen: Dr. Claus Kleber, Journalist und Moderator, berichtete fünfzehn Jahre lang als Korrespondent und als Chef des ARD-Studios in Washington aus den USA. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen zeichnet er in seinem Buch "Amerikas Kreuzzüge Wohin treibt die Weltmacht" ein differenziertes Bild der USA. Bernd Greiner ist Historiker und Politologe und Leiter des Arbeitsbereichs "Theorie und Geschichte der Gewalt" am Hamburger Institut für Sozialforschung. Sein Buch "Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam." ist eine umfangreiche Studie über amerikanische Kriegsverbrechen in Vietnam. Anja Niedringhaus, Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin war im November 2004 als eine der wenigen internationalen Journalisten vor Ort, als die US-Marines die Rebellenhochburg Falludscha einnahmen. Seit 1988 berichtet Niedringhaus aus Krisen- und Kriegsregionen.
Kampfzone Fußball Gewalt im Fußball Die Radikalisierung der Ultras von Evgenij Haperskij Immer wieder werden Fußballstadien Schauplätze sinnloser Gewalt. Durch Polizeieinsätze und Platzverbote für gewalttätige Fans versucht der DFB die Aggression vom Fußballplatz fernzuhalten. Doch oft bewirkt das gerade das Gegenteil: die Radikalisierung der Fankultur. Quelle ZDF.de
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