Sehen scheint viel mehr zu sein, als Experimente messen können. Und zwar in dem Augenblick, wenn wir mit dem inneren Auge in die Welt des nicht Sichtbaren tauchen, wenn sich der Zugang zu tieferer Wahrnehmung durch den spannenden Blickwinkel des “Dritten Auges” öffnet. In der Geschichte wird es immer wieder gleichgesetzt mit Allwissenheit, Erleuchtung und Weisheit. Für Tiefenpsychologen ist es das Organ des Lichtes und der Bewusstheit. Hindus und Buddhisten nennen es das sechste Chakra, das “magische Auge”, den “Sitz der Seele”, verbunden mit den Gesetzmäßigkeiten des Kosmos. Wer in der Lage ist, es zu öffnen, sagen sie, kann sich in Trance versetzen und Bewusstes und Unbewusstes miteinander verschmelzen lassen. Wissenschaftler sehen in jenem unsichtbaren Auge ein Energiezentrum auf der Höhe der Hypophyse zwischen den Augenbrauen. Als Zeugnis seines Daseins in der Evolutionsgeschichte hinterließ es die Zirbeldrüse…
Es geht um die Verstimmung unter den europäischen Staats- und Regierungschefs war. Dänemarks Ministerpräsident Fogh Rasmussen habe eindeutig die Grenzen überschritten, waren sich die Brüsseler EU-Kommission, die dänische Opposition und Bundeskanzler Gerhard Schröder einig.
Drei Monate lang hat der Regisseur den dänischen Regierungschef Rasmussen während der Verhandlungen zum EU-Erweiterungsgipfel im Dezember 2002 begleitet. Der dänische Ministerpräsident trug zeitweise ein unsichtbares Mikrophon am Revers, von dem seine Amtskollegen nichts wussten. Der Film zeigt, wie es hinter den Kulissen zugeht, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU sich unbeobachtet glauben und über Milchquoten, Beitrittskandidaten und Milliarden-Summen verhandeln.
Hochsicherheitsgefängnisse für Schwerverbrecher müssen in den USA einen genau vorgegebenen Sicherheitsstandard, der kurz „Supermax“ genannt wird, erfüllen. Damit will die amerikanische Justiz sicherstellen, dass die Gefängnisinsassen keine Möglichkeit zur Flucht haben. Die Einrichtung von Spezialgefängnissen für Schwerkriminelle reicht bis in die 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Seitdem waren die Betreiber immer bemüht, die Sicherheitstechnik weiterzuentwickeln.
Die stärkste Stütze der Amerikaner im Irak ist keine Armee der Verbündeten, sondern die Armee der privaten Sicherheitsfirmen. Deshalb hat dieser Tage eine Nachricht eingeschlagen wie eine Bombe: die irakische Regierung will der wichtigsten und militantesten Security-Firma, Blackwater, die Lizenz entziehen. Den Zorn der Regierung hat sich Blackwater zugezogen, als einige ihrer Agenten auf irakische Zivilisten schossen und elf von ihnen töten. Jetzt wird gegen die Firma auch in den USA ermittelt wegen illegaler Waffenexporte. Aber ohne die Unterstützung Blackwaters und anderer Sicherheitsfirmen ist die Logistik des Irak-Kriegs für die Amerikaner nicht mehr aufrecht zu erhalten. Es ist ein 100 Milliarden Dollar Geschäft: immer mehr Kriegsaufgaben werden an private Firmen ausgelagert. Allein im Irak wird geschätzt - operieren 181 private Militär-und Sicherheitsfirmen, zwischen 50 000 und 100 000 Bodyguards, Söldner und Serviceanbieter aller Art tummeln sich zwischen Bagdad und Basra. Sie operieren außerhalb der irakischen Gesetze, treten auf wie Robocops und halten sich oft an keine Regeln. Die Dokumentation Die Private Armee von Patrick Forestier gibt Einblicke in den gefährlichen Alltag der hoch bezahlten ausländischen Kämpfer, die Öltransporte, Botschaftsangehörige und Geschäftsleute im Irak und Afghanistan bewachen. 800 Sicherheitsleute haben ihren Job bisher mit dem Leben bezahlt. Der Österreicher Bert Nussbaumer, der für die US-Firma Crescent Security tätig war, ist bis heute als Geisel in Afghanistan ver¬schwun¬den. Die Verantwortlichen von der US-Firma Blackwater und der britischen Sicherheitsfirma Armor Group geben für die Dokumentation in ihren Hauptquartieren in North Carolina und London Auskunft über ihre weltweiten Geschäfte mit Kriegen und Krisen und zeigen ihre riesigen Ausbildungslager. Bleibt die Frage, wer diese Schattenarmee kontrolliert.
Ist Gedankenübertragung die militärische Waffe der Zukunft? Geheimdienste der Sowjetunion und auch der USA haben Jahrelang daran geforscht, Phänomene wie Telepathie und außersinnliche Wahrnehmung für militärische Zwecke einsetzbar zu machen. Die Dokumentation widmet sich rätselhaften Phänomenen wie Geistern und Gedankenübertragung, für die es scheinbar keine wissenschaftliche Erklärung gibt.
Die Bilder sind eindrücklich und sie rühren an innerste Ängste: Da wird ein alter Herr in der Münchner U-Bahn von zwei Jugendlichen überfallen, von hinten, sie reißen ihn zu Boden, schlagen ihn zusammen, sie treten mit ihren Schuhen gegen seinen Kopf wie gegen einen Fußball, sie beschimpfen ihn als "Scheiß-Deutscher".
Der Grund: Der pensionierte Schuldirektor hatte sie gebeten, in der U-Bahn nicht zu rauchen. Jeder, der diese von Videokameras aufgenommene Szene im Fernsehen gesehen hat, will in einer ersten Regung nur eines: Dass diese zwei Männer für ihre Tat büßen. Eine zweite Regung ist oft: Können wir diese Täter, einen hier aufgewachsenen Türken und einen Griechen, nicht loswerden?
“Osama bin Laden ist irgendwo da draußen. Und er ist heute genau so gefährlich wie vor fünf Jahren”, knurrt der Special Agent des FBI, den wir Kevin nennen sollen. Der Spezialist für Terrorfahndung in feindlicher Umgebung gehört zum Team Bravo der US-Armee, mit dem wir in den Bergen der afghanischen Zentralprovinz Zabul unterwegs sind.
“Unsere” Einheit ist Teil einer Falle. Team Alpha hat hinter dem nächsten Bergzug ein Ausbildungslager der Taliban bombardiert. Bravo durchkämmt nun die umliegenden Dörfer und sucht Kämpfer der Taliban, die dort auf Zuflucht hoffen.
Warlords, Drogenbosse, Taliban, unüberwindbare Berge und Wüsten - in Afghanistan müht sich die Staatengemeinschaft unter Führung der USA mit Zehntausenden Soldaten, Aufbauhelfern und Milliarden an Dollar, das Land in Richtung Demokratie zu bewegen. Doch die Soldaten kämpfen mehr und mehr ums eigene Leben.
Für den weltweiten Krieg gegen den Terror erledigen sie die Drecksarbeit. Rund 30.000 Söldner sind in Afghanistan und im Irak eingesetzt. Sie kommen aus Großbritannien, Australien oder den USA und sind hoch ausgebildete Spezialisten: Früher kämpften sie bei den Eliteeinheiten der Armeen ihres Landes. Den Umgang mit der Waffe und das Töten haben diese Männer bis zur Perfektion gelernt. Jetzt kämpfen sie für den Auftraggeber, der am meisten zahlt. Bis zu 1000 Euro pro Tag erhalten die bewaffneten Leiharbeiter in Afghanistan. Wer sind die Männer, die zu dieser berüchtigten Kriegerkaste der Neuzeit zählen.
Während andere Jugendliche mit den ersten Pickeln oder der ersten Liebe kämpfen, hast du dich schon in der frühesten Jugend mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigt. Wie kommt man dazu?
Durch meine Mutter war ich schon früh auf Demos gegen Rechts. Das hat mich mit Sicherheit vorgeprägt und in mir das Bewusstsein dafür geweckt, dass ein Engagement gegen Rechts wichtig ist. Ein Interesse für Geschichte und Politik, sowie die Lust am Schreiben haben mich schon in meiner Jugend dazu bewegt, mich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Später habe ich auch über den Kontakt zu anderen Journalisten wertvolle Anregungen bekommen. Heute bin ich mehrmals im Monat auf Veranstaltungen und Demos in Bayern und recherchiere - zum Teil verdeckt. Es ist wichtig, dass man diese Szene im Auge behält.
Leon verführte im Alter von zwölf Jahren ein Mädchen in seinem Heim. In den vergangenen 7 Jahren hatte er mit über 350 weiteren Partnerinnen Sex.
Mila wurde mit 16 schwanger – als Folge ihrer ausschweifenden Drogen- und Alkoholkarriere. Zwei Beispiele, die den Gründer des Berliner Kinderhilfsprojektes Arche aufmerken ließen: Immer jünger erleben Deutschlands Jugendliche ihr erstes Mal. Doch die vermeintliche sexuelle Befreiung ist regelmäßig Ausdruck von elterlicher Vernachlässigung und mangelnder Aufklärung.
Gerade in prekären Familienverhältnissen sind minderjährige Schwangere keine Ausnahmeerscheinung mehr. Durch die zunehmende Frühsexualisierung verlieren viele Jugendliche die Fähigkeit, partnerschaftliche Beziehungen aufzubauen. Sex wird zur Leistung. Das einzige, was zählt, ist die Quantität der Partner. Gravierend sind die gesellschaftlichen Folgen: wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist, nimmt sexuelle Verwahrlosung ihren Raum ein. Verhütung gilt als uncool, der junge Körper ist das wichtigste Statussymbol.
3sat wagt sich hmit der Doku Töten für Allah? an ein (eigentlich) politisch inkorrektes Thema: die religiösen Hintergründe des internationalen Terrors. Im Film werden Fragen aufgeworfen wie Können Selbstmordattentate und Gewalt gegen Zivilisten legitimiert werden?, Ist der Islam gewalttätiger als andere Religionen? und Wie reagieren friedliebende Muslime auf die extremistische Bedrohung?. Darauf antworten dürfen so unbescholtene Leute wie der Führer der ägyptischen Muslimbruderschaft, Mohammed Akef, Hassan Yousif von der Hamas und der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah
Die alten Maya verfuegten schon vor 2000 Jahren ueber ein enormes Wissen und trafen teilweise beunruhigende Vorher-
sagen. So zum Beispiel sagten Sie voraus, dass die Welt am 21. Dezember 2012 untergehen wuerde. THE HISTORY CHANNEL
lueftet in dieser Folge der Reihe Schluessel zur Vergangenheit die Geheimnisse um diese Prophezeiung und erklaert,
wie die Maya auf genau dieses Datum kamen. Die Maya waren erstaunlich gute Himmelsbeobachter und Zeitrechner, so
zum Beispiel war ihr Kalender erheblich genauer als unser heutiger. Sie beobachteten die Laufbahnen der Planeten
sehr genau und maen astronomischen Phaenomenen grosse Bedeutung bei...
Zu Beginn des Jahrtausends konnte nichts und niemand den Optimismus der Finanzmärkte trüben. Die Möglichkeiten beständiger Spekulationsgewinne schienen grenzenlos. So lag es nahe zu fragen, ob Börse und Versicherungen nicht auch humanitäre Hilfsmaßnahmen wirksam unterstützen könnten. Die Experten des Welternährungsprogramms der UNO beschlossen daher, die Ernten im permanent von Hungersnöten bedrohten Äthiopien gegen Ausfälle wegen Trockenheit zu versichern. 2006 litt Äthiopien jedoch nicht unter Trockenheit. Die Katastrophe trat in Form sintflutartiger Regenfälle und Überschwemmungen ein. Ein Teil des Viehbestands ertrank in den Fluten, in einigen Gegenden des Landes wurden die Lebensmittelvorräte vollständig vernichtet. Die Verantwortlichen zeigten sich von dieser Fehleinschätzung wenig beeindruckt und erwogen sogar eine Ausweitung des Versicherungsmodells Der Film macht die riesige Kluft zwischen beiden Welten deutlich: Auf der einen Seite diejenigen, die am grünen Tisch politische Entscheidungen von globaler Tragweite treffen, auf der anderen Seite Menschen, die um ihr nacktes Überleben kämpfen, ohne die geringste Möglichkeit, ihr eigenes Schicksal zu beeinflussen.
Günter Wallraff, der Undercover-Journalist, der bei BILD Hans Esser war und als Türke Ali das Leben „ganz unten“ kennenlernte, hat sich diesmal das Thema „Billigproduktion für Großdiscounter“ vorge-nommen. Unter anderer Identität heuerte er bei einer Großbäckerei im Rheinland an, die für die Großmarktkette Lidl produziert, und dokumentierte seine Arbeitsbedingungen mit versteckter Kamera.
Gibt es sie nun oder nicht? Seit Menschengedenken steht die Frage im Raum ob wir die einzigen Lebewesen im Weltall sind. "N-TV Reportage" macht sich auf die Reise zu unbekannten Planeten in entfernten Sonnensystemen. Immer wieder werden neue Planeten entdeckt und Wissenschaftler sind sich sicher, dass überall im Universum Leben entstehen könnte.
Er ist ein Mann, dessen Leidenschaft für 'seine Sache' bis heute Menschen auf der ganzen Welt bewegt - Che Guevara.
Im November 1966 begibt sich der kubanische Nationalheld Che Guevara als hoffnungsvoller Revolutionär nach Bolivien. Eine 44-köpfige Guerillatruppe begleitet ihn, doch ihr Kampf für die Revolution steht in diesem Land von Anfang an unter keinem guten Stern. Die Truppe zieht sich, von der Bevölkerung nur wenig unterstützt, in die Berge zurück, wo sie sich einige kleinere Scharmützel mit den Regierungstruppen liefert. Schließlich beendet die bolivianische Regierung den Aufstand: Anfang Oktober 1967 stürmen 3000 Soldaten den Stützpunkt der Aufrührer und nehmen einen verwundeten Che Guevara fest, dem für seine Verteidigung nicht eine einzige Kugel übrig geblieben ist. Der 'Commandante' wird in dem kleinen Gebirgsdorf La Higuera inhaftiert und ins örtliche Schulgebäude gebracht, wo er, schwer verwundet, seine letzten Stunden verbringen wird.
Visionäre Ideen könnten in der Zukunft tatsächlich zum Einsatz kommen, um den Klimawandel zu stoppen. Werden wir die Folgen des Klimawandels tatsächlich mit riesigen Sonnenschirmen, Schwefelpartikeln und Spiegeln abwenden? Fünf raffinierte Notfallpläne, als Alternativen, falls wir an unseren hochgesteckten Zielen im Klimaschutz scheitern sollten.Der Klimawandel ist kaum noch zu stoppen, doch die Reduzierung von Treibhausgasen geht weltweit nur schleppend voran. Keine guten Aussichten also es sei denn man hat visionäre Ideen, wie die fünf Wissenschaftler in diesem Film. Sie bekämpfen nicht die Ursache, sondern die Symptome: Riesige Sonnenschirme in der Atmosphäre, simulierte Vulkanausbrüche oder die Aufzucht von ozeanischen CO2-Fressern sollen den Planeten und die Menschen vor der Erderwärmung bewahren... Je länger die Verhandlungen über Klimaschutzmaßnahmen andauern und ergebnislos bleiben desto mehr rücken die bisher als absurd angesehenen Vorschläge verschiedener Forscher in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Beispielsweise die Produktion von besonders lichtundurchlässigen Wolken, die die Sonnenbestrahlung der Erdoberfläche verhindern sollen. Nach John Lathams Plan patrouillieren in Zukunft 40.000 ferngesteuerte Schiffe die Weltmeere und verdichten bestehende Wolken mit zerstäubtem Meerwasser.Der Lösungsansatz des Astronomen Roger Angel zielt ebenfalls darauf ab, das Sonnenlicht von der Erde weg zu reflektieren. Angels Idee: 16 Billionen transparente Kunststoffscheiben, die im Schwarm zwischen Sonne und Erde treiben, reflektieren etwa 1,8 Prozent der Sonnenenergie, ohne dass es auf der Erde merklich dunkler würde. Die Scheiben zu produzieren und sie danach ins All zu schießen, würde 25 Jahre dauern und zweieinhalb Billionen Euro kosten. Ganz zu schweigen vom Aufwand: zehn Jahre lang müsste alle fünf Minuten eine Ladung mit je 800.000 Scheiben von insgesamt 20 Startrampen aus in die Atmosphäre geschossen werden. Nur wenig einfacher klingt der Plan, „künstliche Bäume zu schaffen, die durch Filter und chemische Absorptionsmittel das Kohlendioxid aus der Luft saugen. Anschließend soll das CO2 unterirdisch eingelagert werden. Der Stromverbrauch der 60 Meter hohen Türme ist enorm und hätte somit unglücklicherweise einen weiteren Anstieg des Energiebedarfs zur Folge. Professor Ian Jones von der University of Sydney forscht daher in eine andere Richtung. Auch ihm geht es darum, den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in die Erdatmosphäre zu verhindern. Dazu wird der Ozean mit Eisensulfat oder Harnsäure gedüngt. Beide Stoffe regen das Wachstum der Algen an, und die daraus folgende „Planktonblüte verbraucht große Mengen Kohlendioxid. Stirbt das pflanzliche Plankton ab, versinkt es zusammen mit dem Schadstoff in den Tiefen des Ozeans. Wird das Plankton andererseits aber von Tieren gefressen, erhöht sich der Gesamtumsatz von Kohlendioxid das absolute Gegenteil des gewünschten Effekts. Der niederländische Nobelpreisträger Paul Crutzen setzt daher auf eine gänzlich andere Strategie: Nach dem Ausbruch des Pinatubo 1991 kam es vorübergehend zu einer regionalen Abkühlung. Schuld daran waren die vom Vulkan in die Atmosphäre geschleuderten Schwefelteilchen, die das direkte Auftreffen des Sonnenlichts auf die Erde verhinderten. Genau diesen Effekt will Crutzen nachstellen. Zusätzliche Abkühlung erhofft er sich dabei durch den sauren Regen, der den Ausstoß von Methan am Boden verhindert.
Die 6-teilige Dokumentationsreihe um den Zerfall Jugoslawiens wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie wurde 1995-1996 im Auftrag von ORF und BBC produziert und beinhaltet eine besondere Art der Kriegsberichterstattung. In den sechs Filmen kommen nicht nur alle Staatsoberhäupter der verfeindeten Republiken Ex-Jugoslawiens zu Wort, sondern auch rivalisierende Generäle und Freischärlerführer, von denen mehrere der ethnischen Säuberung und des Völkermordes bezichtigt werden. Sie haben gemeinsam an der Fernsehproduktion teilgenommen, schildern ihre Version der entscheidensten Momente der Krise und erzählen, was sie getan haben und weshalb. “Bruderkrieg - Der Kampf um Titos Erbe” wurde während zweier Jahre in allen sechs jugoslawischen Republiken sowie in den Territorien der aufständischen Serben in Kroatien und Bosnien gedreht. Die Serie verwendet zuvor nie gezeigtes Filmmaterial der jugoslawischen militärischen Spionageabwehr.
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Ausbeutung
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Geheimnis