Blitze faszinieren und ängstigen zugleich: Temperaturen von bis zu 30.000 Grad, mehrere Millionen Volt Spannung und eine Stromstärke von zigtausend Ampere. Unfassbare Werte. Unvorstellbar, dass ein menschlicher Körper solche Strömstärken aushält. Doch neun von zehn Menschen, die vom Blitz getroffen werden, überleben den Schlag
Brian Greene, Physiker und Bestsellerautor mit Entertainerqualitäten, stellt in dieser faszinierenden 3-teiligen Dokumentationsreihe eine der aufregendsten Ideen vor, die der menschliche Geist je erdacht hat - die lange gesuchte "Theorie von Allem", die so genannte "Weltformel". Albert Einstein suchte Jahrzehnte seines Lebens nach diesem heiligen Gral der Physik - und scheiterte.
Jetzt aber glauben die hellsten Köpfe unserer Zeit, das Rätsel der Weltformel gelöst zu haben - mit der String-Theorie. Der Grundgedanke der String-Theorie ist faszinierend und wunderschön zugleich: Alles in unserer Welt, von den kleinsten Atomen bis zu den entferntesten Galaxien, ist aufgebaut aus unvorstellbar kleinen, schwingenden Fäden aus purer Energie, den Strings. Und es sind die unterschiedlichsten Schwingungen der Strings, die alle Materie und alle Energien bestimmen - das Universum, eine grandiose kosmische Symphonie
Die alten Maya verfuegten schon vor 2000 Jahren ueber ein enormes Wissen und trafen teilweise beunruhigende Vorher-
sagen. So zum Beispiel sagten Sie voraus, dass die Welt am 21. Dezember 2012 untergehen wuerde. THE HISTORY CHANNEL
lueftet in dieser Folge der Reihe Schluessel zur Vergangenheit die Geheimnisse um diese Prophezeiung und erklaert,
wie die Maya auf genau dieses Datum kamen. Die Maya waren erstaunlich gute Himmelsbeobachter und Zeitrechner, so
zum Beispiel war ihr Kalender erheblich genauer als unser heutiger. Sie beobachteten die Laufbahnen der Planeten
sehr genau und maen astronomischen Phaenomenen grosse Bedeutung bei...
Gibt es sie nun oder nicht? Seit Menschengedenken steht die Frage im Raum ob wir die einzigen Lebewesen im Weltall sind. "N-TV Reportage" macht sich auf die Reise zu unbekannten Planeten in entfernten Sonnensystemen. Immer wieder werden neue Planeten entdeckt und Wissenschaftler sind sich sicher, dass überall im Universum Leben entstehen könnte.
Die Krebsforschung verbraucht jährlich gigantische Etats - und dennoch sterben heute mehr Menschen an Krebs als noch vor einem Jahrhundert. Es will scheinen, die Menschheit wäre ohne Krebsforschung besser dran. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass die Krebsforschung die erfolgloseste wissenschaftliche Disziplin aller Zeiten ist.
Statistik belegt das: Vor hundert Jahren lag die Krebssterblichkeit auf Platz Acht bei einem Sterblichkeitsanteil von drei Prozent. Heute, im Jahre 2001, belegt die Krebskrankheit bereits Platz Zwei bei etwa bei etwa 22 Prozent aller Todesfälle. Einer Prognose der Krebsforschung zufolge wird bereits 2020 Krebs die Todesursache Nummer eins sein! Diese Statistik zeigt, dass bei der Forschung etwas fundamental falsch zu sein scheint.
Die Krebsforschung glaubt seit 100 Jahren stur an die Realität der bösartigen Zelle. Und derweil steigen die Todesraten und steigen und steigen. Bis heute haben Krebsforscher keine überzeugende Krebsursache vorzulegen vermocht, so dass auch nicht ursächlich therapiert werden kann. Unverkennbar ist das unbewiesene Dogma der "bösartigen" Zelle längst zu einem Tabu geworden, unberührbar, unveränderlich.
Howard Potter ist nicht verwandt mit Harry Potter. Dafür sind seine Zauberkunststücke ganz real. Howard wurde entdeckt, als er Erbsen zählte. Als Neunjähriger saß er am heimischen Mittagstisch in Bournemouth an der englischen Südküste. Howard beschwerte sich, daß sein Bruder Duncan "zwei Erbsen mehr" auf dem Teller habe. Und zwar nachdem er einen kurzen Blick auf beide Teller geworfen hatte. Die Eltern zählten nach - und stellten verblüfft fest: Howard hat völlig Recht.
Howard Potter ist kein Zauberlehrling, sondern ein "Savant", wie Hirnforscher sagen, ein "Wissender". Weltweit gibt nicht einmal 100 erkannte und hochbegabte "Savants" auf der Welt. "Inselbegabungen" wie die von Howard gehen meist auf einen Geburtsfehler zurück, man könnte sagen: auf fehlerhaft verkabelte Nervenzellen im Gehirn. Savants gehören mit ihren mysteriösen Fähigkeiten zu den faszinierendsten Forschungsobjekten der Hirnforschung. Und nach Einschätzung aller führenden Hirnforscher, stehen wir am Anfang eines "Jahrzehnts der Hirnforschung".
Savants merken sich grenzenlos Zahlen, Daten oder Relationen, so selbstverständlich wie unsereins Radfahren oder Spazierengehen kann. Sie können schon mit sechs, sieben Jahren Klavier spielen und wie Mozart komponieren oder die kompliziertesten Gebäude anschauen und sie anschließend aus dem Gedächtnis aufzeichnen oder sie errechnen die dreiunddreißigste Potenz einer zweistelligen Zahl in wenigen Sekunden im Kopf - wie der deutsche Rechen-Champion Rüdiger Gamm. Sie erinnern sich in furchterregender Präzision an Details jedes einzelnen Tages in ihrem Leben. Oder kalkulieren Erbsen auf einem Teller bis auf die letzte Erbse genau.
Woher kommt dieses unglaubliche Wissen? Steckt etwas davon in jedem von uns? Und wie könnten wir Normalhirne diese schlafenden Fähigkeiten wecken und anzapfen? Ein endloses Gedächtnis haben, die Kreativität eines Einstein, die Einfühlsamkeit eines Gedankenlesers? Dr. Darold Treffert, seit den 60er Jahren der weltweit führende Savants-Experte (und wissenschaftlicher Berater dieser Fernsehreihe) sagt: "Die Savants stellen ein einmaliges Fenster ins menschliche Gehirn dar. Solange wir das Savant-Syndrom nicht verstehen, werden wir niemals verstehen, wie unser Gehirn funktioniert."
"Expedition ins Gehirn" macht den Brückenschlag. In drei Filmen führen uns die heimlichen Stars unter den Savants und international führende Wissenschaftler in drei herausragende Forschungsbereiche: Folge 1 ("Gedächtnis-Giganten") beschäftigt sich mit dem Phänomen des menschlichen Gedächtnisses, Folge 2 mit der Kreativität und der erstaunlichen menschlichen Gabe, nie gedachte Gedanken erstmals zu denken ("Der Einstein-Effekt"). Folge 3 schließlich ("Der Große Unterschied") ist der ewigen Frage gewidmet: Sind Männer- und Frauen-Gehirne tatsächlich gleich? Erst seit kurzem ermöglichen neue Techniken, meist mit extrem hochauflösenden Computer-Tomographen, den Blick durch die Schädeldecke - also auch in das arbeitende Gehirn von Savants. Deshalb erzielen Neurobiologen in den letzten Jahren gigantische Fortschritte. Wenn es gelingt, die sagenhaften Begabungen der Savants auf normale Menschen zu übertragen, der Planet würde von Genies bevölkert. Oder von Monstern?
Alle drei Folgen präsentieren auch erstmals und exklusiv 3D-Animationen aus den echten computer-tomographischen Daten von Protagonisten der "Expedition ins Gehirn". Dieses neue Verfahren der realen Gehirn-Darstellung wird von New Yorker Spezialisten zum ersten Mal für das Fernsehen angewendet. Die Reihe wurde zudem komplett im vollen High-Definition-Format (HDTV) gedreht, also in vierfach höherer Auflösung im Vergleich zu normalen Fernsehbildern.
"Expedition ins Gehirn" ist dabei kein kühler Wissenschafts-Journalismus: Er stellt die heimlichen Stars unter den Savants in den Mittelpunkt. Sie bezahlen ihre geniereifen Fähigkeiten oft mit Autismus und anderen Behinderungen oder Einschränkungen. Und sind gerade deshalb die Helden der Autoren der Reihe geworden. Kim Peek zum Beispiel, der den Kinofilm "Rainman" inspirierte, in dem Dustin Hoffman einen autistischen Savant spielte. Den Oscar, den Hoffman für seine Darstellung bekam, widmete er bei der Verleihung Kim Peek. Kim lebt in Salt Lake City und kann derzeit etwa 12.000 Bücher Wort für Wort auswendig, kennt unzählige Geschichtsdaten oder kennt zu jedem Kalender-Datum ohne zu überlegen den Wochentag. Aber der "wahre Rainman" lebt mit über fünfzig noch immer bei seinem Vater Fran und kann sich weder alleine anziehen, noch sich ein Spiegelei oder ein Sandwich machen.
"Expedition ins Gehirn" hat die wichtigsten Wissenschaftler weltweit zum Savant-Phänomen befragt. Darunter den führenden Deutschen Hirnforscher Prof. Gerhard Roth von der Universität Bremen, der (neben Dr. Darold Treffert) wissenschaftlicher Berater dieser Fernsehreihe war. Auf der Suche nach ersten Antworten auf die Frage: Steckt ein Savant in jedem von uns?
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Ausbeutung
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Geheimnis